Kategorie: Gute-Laune-Lieder

  • Kürbiszeit

    Kürbiszeit

    Wenn im Herbst die Tage kürzer werden und die ersten bunten Blätter durch die Luft tanzen, beginnt für mich eine ganz besondere Jahreszeit: die Kürbiszeit!

    Auf den Feldern leuchten die Kürbisse in kräftigem Orange, Gelb und Grün um die Wette. Manche sind klein und frech, andere dick und kugelrund, wieder andere sehen aus, als hätten sie gerade einen Preis für den verrücktesten Herbstlook gewonnen. Jeder Kürbis ist anders – und genau das macht ihn so spannend.

    Doch Kürbisse können viel mehr, als nur dekorativ herumzuliegen. Kaum steht einer auf dem Tisch, verwandelt er sich in ein echtes Fest für die Sinne. Sein Duft, sein Aroma und seine leuchtende Farbe machen sofort gute Laune.

    Natürlich darf im Herbst auch der geschnitzte Kürbis nicht fehlen. Mit Augen, Nase, Mund und einer Kerze im Bauch strahlt er vor dem Haus um die Wette. Aber mal ehrlich: Es wäre doch viel zu schade, ihn nur anzuschauen! Der Kürbis gehört genauso auf den Teller wie vor die Türe.

    Eine bunte Mischung aus Herbststimmung, feinem Essen, fröhlichem Zusammensein und einer ordentlichen Portion Kürbisbegeisterung hat mich zum Schreiben dieses Liedes inspiriert.

    Also: Schluss mit langweiligem Einerlei – jetzt wird geschnitzt, gekocht, gebacken, eingelegt und natürlich kräftig gesungen! Denn ob als leuchtender Herbststar oder als Leckerbissen auf dem Teller:

    Ohne Kürbis geht im Herbst gar nichts!

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/jc5nQGK6AoQCoKbs

    Liedtext

    Hey! Was leuchtet da so orange? Kürbis! Was kommt jetzt auf den Teller? Kürbis! Na dann – los geht’s!

    Im Herbst, wenn bunte Blätter fallen, steht er dick und rund im Garten, orange, gelb und kugelrund, da geht die Kürbisparty los! Wir schnitzen Augen, Nase, Mund, höhlen ihn von innen aus, eine Kerze rein – und zack! Schon leuchtet er vorm Haus!

    Doch halt, halt, halt – denn viel zu schade wär’s, ihn nur vor die Türe zu stellen, denn sein größtes Talent liegt auf dem Teller!

    Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Kürbis, Kürbis – oh wie lecker! Süß und würzig, gold und fein, so muss unser Herbst doch sein! Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Schaufel dir noch einen rein! Aus dem Garten auf den Tisch, Kürbis macht den Herbst zum Hit!

    Kürbismarmelade – mmmh, golden auf dem Frühstücksbrot, ein Löffelchen, noch eins dazu, und schon ist die Laune groß! Dann kommt der Ofen richtig dran, Kürbisstücke auf das Blech, Feta drauf und Kräuter dazu, und der Duft zieht durch das Haus!

    Olivenöl und etwas Salz, alles wird schön goldbraun fein, wenn der Feta langsam schmilzt, sag bloß nicht: „Ich bin schon satt!“

    Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Kürbis, Kürbis – oh wie lecker! Süß und würzig, gold und fein, so muss unser Herbst doch sein! Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Schaufel dir noch einen rein! Aus dem Garten auf den Tisch, Kürbis macht den Herbst zum Hit!

    Und jetzt wird’s noch richtig sauer, aber sauer auf die gute Art! Kürbis wird schön eingelegt, bis er würzig-knackig ist! Beim Raclette kommt er dann, neben Käse, Brot und Wein, Pfännchen heiß und Käse drauf – so kann Herbst doch herrlich sein!

    Wer mag Kürbis? ICH! Wer will Marmelade? ICH! Wer will Feta aus dem Ofen? ICH! Und beim Raclette? NOCHMAL!

    Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Kürbis, Kürbis – oh wie lecker! Marmelade, Ofenglück, Feta drauf – und noch ein Stück! Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Heute gibt’s kein Einerlei! Süß, gebacken, eingelegt – Kürbis ist, was uns bewegt!

    Kürbis hier! Kürbis da! Kürbis ist der Herbststar! Kürbis süß! Kürbis pikant! Kürbis kommt direkt aus dem Land! Kürbis leuchtet! Kürbis lacht! Kürbis wird zum Fest gemacht!

    Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Kürbis, Kürbis – oh wie lecker! Süß und würzig, gold und fein, komm, wir hau’n noch einen rein! Kürbis, Kürbis – hey, hey, hey! Heute feiern wir dabei! Ob als Licht oder im Gericht – ohne Kürbis geht’s im Herbst doch nicht!

    Kürbis! Kürbis! Noch ein Stück? Kürbis! Noch ein Pfännchen? Kürbis! Kürbis! Kürbiszeit! HEY! HEY! HEY! Kürbiszeit! HEY! HEY! HEY! KÜRBISZEIT!

  • Komm setz dich zu uns

    Komm setz dich zu uns

    Dieses Lied hat dort angefangen, wo in Griechenland die besten Geschichten entstehen: an einem viel zu kleinen Tisch mit viel zu vielen Menschen – und trotzdem ist immer noch Platz.

    Einer klopft an die Tür, und bevor überhaupt jemand fragen kann, wer da kommt, wird schon ein Stuhl herangeschoben. Maria lacht, Nikos schenkt ein, der Nachbar bringt Käse, die Kinder wirbeln durch die Gegend – und vom Balkon schallt garantiert noch ein fröhliches: „Komm her, was stehst du da draußen herum?“

    Genau dieser griechische Vibe steckt in „Komm, setz dich zu uns“: keine Einladung mit drei Wochen Vorlauf, kein geschniegelt-geordnetes Abendprogramm und schon gar keine Frage, ob man „nur kurz“ bleiben möchte. In Griechenland bedeutet „Komm doch rein“ meistens: Setz dich, iss was, trink was, sing mit – und vergiss den Blick auf die Uhr.

    Die Bouzouki legt los, die Hände klatschen, die Gläser klingen – und aus einem gemütlichen Beisammensein wird schneller eine wilde Tafelrunde, als man „Yamas!“ sagen kann. Was zunächst nach einem kleinen Abend aussieht, wächst zur fröhlichen Großveranstaltung mit Familienanschluss, Balkon-Chor und mindestens einem Menschen, der plötzlich erstaunlich gut tanzen kann.

    Dieses Lied feiert die griechische Kunst, aus wenig ganz viel zu machen: aus Brot und Wein ein Fest, aus Fremden Freunde und aus einem ganz normalen Abend eine Erinnerung, die noch lange nachklingt.

    Also: Schuhe aus, Sorgen raus, Stuhl her – und bitte nicht schüchtern sein. Die Tür ist offen, die Musik läuft und irgendwo wird gerade schon der nächste Teller herumgereicht. Komm, setz dich zu uns!

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/bEZSqU2VR4QEYu59

    Liedtext

    Am langen Tisch steht Brot und Wein, Tür an Tür rückt jeder ein.
    Maria lacht, Nikos schenkt ein, heut muss niemand alleine sein.

    Ein Klopfen an der alten Tür, und schon wird Platz gemacht dafür.

    Komm, setz dich zu uns, bleib nicht draußen, heut soll die Freude durch uns rauschen.
    Hand in Hand und Glas an Glas, so wird aus wenig richtig was.
    Komm, setz dich zu uns, sing mit ein, kein Herz muss heut ein Fremdes sein.
    Wenn die Bouzouki schneller klingt, spürt man, wie die Runde springt.

    Der Nachbar bringt noch Käse mit, die Kinder tanzen Schritt für Schritt.
    Vom Balkon ruft jemand: „Komm her!“ und plötzlich werden immer mehr.

    Kein großer Plan, kein feines Kleid, nur Menschen und Gemeinsamkeit.

    Komm, setz dich zu uns, bleib nicht draußen, heut soll die Freude durch uns rauschen.
    Hand in Hand und Glas an Glas, so wird aus wenig richtig was.
    Komm, setz dich zu uns, sing mit ein, kein Herz muss heut ein Fremdes sein.
    Wenn die Bouzouki schneller klingt, spürt man, wie die Runde springt.

    Morgen geht der Alltag weiter, doch heut sind alle Wege leichter.
    Ein gutes Wort, ein offnes Ohr, und jeder findet sich empor.

    Komm, setz dich zu uns, bleib nicht draußen, heut soll die Freude durch uns rauschen.
    Hand in Hand und Glas an Glas, so wird aus wenig richtig was.
    Komm, setz dich zu uns, sing mit ein, kein Herz muss heut ein Fremdes sein.
    Wenn die Bouzouki schneller klingt, spürt man, wie die Runde springt.

    Bleib noch ein bisschen, komm herein, heut soll die ganze Welt beisammen sein.