Kategorie: Lieder für den ganz normalen Wahnsinn

  • Willkommen im Paradies – hier ticken die Uhren anders!

    Willkommen im Paradies – hier ticken die Uhren anders!

    🇬🇷 Griechenland: wo das Chaos Ferien macht und die Vernunft noch auf der Anreise ist 🇬🇷

    Willkommen in Hellas! Im Land, in dem die Sonne 300 Tage im Jahr scheint, die Bürokratie 365 Tage schläft und die Pünktlichkeit etwa so verbreitet ist wie Schnee auf Kreta. Den gibt’s zwar, aber nur ganz oben in den Bergen und nie dort, wo man ihn erwartet.

    Hier ist nichts unmöglich. Es dauert nur etwas länger. Manchmal ein paar Stunden, manchmal ein paar Wochen und gelegentlich bis zur nächsten Wiedergeburt.

    Du brauchst einen Handwerker? Kein Problem! Er kommt bestimmt. Ávrio. Also morgen. Oder irgendwann. Wenn sein Schwager Zeit hat, der Mond richtig steht und die Fischerboote zurück sind.

    Du brauchst ein Dokument? Wunderbar! Dann besorg dir erst einmal sieben Stempel, drei Unterschriften, zwei Kopien und einen Cousin, der jemanden kennt, dessen Schwager beim Amt arbeitet. Und selbst dann ist nicht garantiert, dass du am Ende das richtige Formular in der Hand hältst. Aber du hast neue Freunde gewonnen.

    Der Verkehr? Ein Erlebnis für sich! Verkehrsregeln gelten hier als unverbindliche Leseempfehlung. Der Blinker ist Dekoration, die Hupe ein vollwertiges Kommunikationsmittel mit eigener Grammatik, und ein Parkplatz ist eine Glaubensfrage. Wer mitten auf der Strasse liegen bleiben darf, entscheidet ohnehin der Hund.

    Und die berühmte griechische Gelassenheit? Die ist wirklich beeindruckend. Während du innerlich schon den Nervenzusammenbruch terminierst, sitzt dein Gegenüber seelenruhig beim Frappé und erklärt dir, dass dein Problem eigentlich gar kein Problem ist. Den Rest erledigt das Wörtchen siga-siga.

    Zum Glück gibt es die kulinarische Rettung: Feta, Tsatsiki, Souvlaki, frischer Fisch und Ouzo. Denn wenn schon alles drunter und drüber geht, soll wenigstens das Essen stimmen. Und wenn die Rechnung kommt, brauchst du entweder einen guten Taschenrechner oder einen zweiten Ouzo. Meistens kommt der zweite Ouzo zuerst, aufs Haus.

    Aber jetzt mal ehrlich: Genau das ist Griechenland!

    Ein Land voller Widersprüche, Improvisationskünstler, temperamentvoller Diskussionen und grenzenloser Gastfreundschaft. Hier wohnen Menschen, die selbst aus einer Panne noch ein gemütliches Fest machen.

    Hier wird nicht alles perfekt gemacht. Hier wird alles irgendwie gemacht. Und wenn es nicht funktioniert, diskutiert man erst einmal ausgiebig darüber, warum es eigentlich funktionieren müsste.

    Also: nicht aufregen, nicht verzweifeln und um Himmels willen nicht nach dem System fragen.

    Einfach tief durchatmen, die Bouzouki aufdrehen, das Glas heben und laut rufen:

    OPA! OPA! HELLAS!

    Denn während andere Länder versuchen, das Chaos abzuschaffen, hat Griechenland längst ein Lebensgefühl daraus gemacht.

    Und morgen?

    Morgen ist schliesslich auch noch ein Tag. Übermorgen übrigens auch.

    Jámas, ihr Lieben! 🍷🇬🇷

    P.S.: Wer in Griechenland je etwas beim ersten Versuch erledigt hat, sollte sofort Lotto spielen. Das war kein Glück mehr, das war ein historisches Ereignis, und es gehört eigentlich ins Museum. Gleich neben die Akropolis.

    🎧Zum Reinhören:
    https://suno.com/s/9AjJ6mFFDCou9RZJ

    Liedtext

    Kalimera, liebe Leute!
    Willkommen in Griechenland!
    Hier scheint die Sonne, das Meer ist blau,
    und wenn du etwas erledigen willst …
    Na, dann brauchst du vor allem eins:
    Zeit! Sehr viel Zeit!

    Der Wecker klingelt, halb um acht,
    doch keiner hat sich was draus gemacht.
    Der Kaffee braucht mindestens zwei Stunden,
    sonst hat der Tag noch nicht begonnen.

    Die Post kommt irgendwann im Jahr,
    der Handwerker? Nicht ganz so klar.
    Er sagte gestern: «Bin gleich da!»
    Das war vor drei Monaten – wunderbar.

    OPA! OPA! HELLAS, HELLAS!
    Hier ist alles etwas schneller …
    NEIN, natürlich nicht – was denkst denn du?
    Hier schaut sogar die Zeit nur zu!

    OPA! OPA! Hoch die Gläser!
    Heute sind wir Weltverbesserer!
    Morgen lösen wir das Problem,
    heut muss erst mal der Sirtaki geh’n!

    Der Tourist kommt mit seinem Plan,
    will alles sehen, was man sehen kann.
    Akropolis, Strand und Kloster,
    zehn Minuten später: «Wo ist mein Roller?»

    Er fragt den Wirt: «Was kostet’s denn?»
    Der Wirt sagt freundlich: «Kommt drauf an!»
    Ein bisschen Feta, etwas Wein,
    und schon ist das Ferienbudget ganz klein.

    Der Tourist fragt: «Gibt’s hier WLAN?»
    Der Grieche sagt: «Ja, irgendwann!»
    «Und wann genau?» – «Na, keine Frage,
    vielleicht am Ende dieser Tage!»

    OPA! OPA! HELLAS, HELLAS!
    Hier ist alles etwas schneller …
    NEIN, natürlich nicht – was denkst denn du?
    Hier schaut sogar die Zeit nur zu!

    OPA! OPA! Hoch die Gläser!
    Heute sind wir Weltverbesserer!
    Morgen lösen wir das Problem,
    heut muss erst mal der Sirtaki geh’n!

    Ein Formular, das brauchst du hier,
    am besten fünffach, auf Papier.
    Mit Stempel A und Stempel B,
    dann fehlt noch einer – oh weh, oh weh!

    Der Beamte sagt: «Das geht nicht heut,
    der Kollege ist nicht da, tut mir leid.»
    Der Kollege? Leider nicht im Haus,
    und nächste Woche fällt er auch aus.

    Du brauchst Geduld und einen Plan,
    und einen Cousin, der helfen kann.
    Denn ohne Onkel, Tant’ und Neffen
    wirst du beim Amt nur Wände treffen!

    Die Strasse hat mehr Loch als Teer,
    der Hund schläft mitten im Verkehr.
    Der Roller fährt ganz ohne Helm,
    der Nachbar parkt verkehrt – der Schelm!

    Der Blinker ist ein Fremdwort hier,
    die Hupe spricht dafür mit dir.
    Und wenn du denkst, jetzt kracht es gleich:
    Willkommen im Verkehrsreich!

    Die Taverne ist voll, der Wein ist kalt,
    der Wirt erzählt Geschichten uralt.
    Du bestellst ein kleines Essen zu zweit,
    und plötzlich steht ein Festmahl bereit!

    Feta, Tsatsiki, Ouzo dazu,
    der Gürtel platzt – na und? Nur zu!
    Du sagst: «Ich zahl!» – der Wirt sagt: «Nein!»
    Und schenkt dir noch einen Ouzo ein.

    OPA! OPA! HELLAS, HELLAS!
    Hier ist alles etwas schneller …
    NEIN, natürlich nicht – ist doch egal!
    Wir feiern trotzdem kolossal!

    OPA! OPA! Hoch die Gläser!
    Je später, umso besser!
    Ein bisschen Wahnsinn, viel Charme dabei,
    und morgen ist die Welt wieder einerlei!

    Und wenn dich jemand fragt:
    «Warum funktioniert hier eigentlich nichts?»

    Dann lächle, heb dein Glas und sag:

    «Mein Freund …
    Du hast das Prinzip noch nicht verstanden!»

    OPA! OPA! OPA!
    KALISPERA!
    UND MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG!

  • Wir sind ein grossartiges Gespann

    Wir sind ein grossartiges Gespann

    Dieses Lied ist aus einem ganz besonderen Rückblick entstanden, auf viele gemeinsame Jahre, unzählige Erlebnisse und auf eine Beziehung, die schon so manchen Sturm überstanden hat – und trotzdem noch immer nicht auseinandergeflogen ist.

    Wir sind zusammen durch gerade Wege und kurvige Umleitungen gefahren, haben Pläne geschmiedet, wieder verworfen und manchmal so lange diskutiert, bis keiner mehr wusste, worum es eigentlich ging. Wir haben gelacht, gefeiert, getanzt, sind gereist und haben wunderschöne Stunden miteinander erlebt. Natürlich gab es auch Schicksalsschläge, schwierige Zeiten und den einen oder anderen Moment, in dem man sich fragte: „Warum tue ich mir das eigentlich an?“ – aber Aufgeben kam für uns nie wirklich infrage.

    Denn egal, was das Leben uns vor die Füße gelegt hat: Wir haben es gemeinsam weggeräumt. Mal mit viel Geduld, mal mit einem kräftigen Seufzer und manchmal auch mit einem Glas Wein in der Hand. Aus kleinen Katastrophen wurden später lustige Geschichten, aus großen Hürden gemeinsame Erfolge – und aus all dem ist unser ganz persönliches „Wir“ gewachsen.

    Dieses Lied erzählt deshalb nicht von einer perfekten Beziehung, sondern von einer echten: mit Liebe, Humor, kleinen Sturköpfen, großen Gefühlen und dem festen Wissen, dass man gemeinsam einfach stärker ist. Oder kurz gesagt: Wir sind ein großartiges Gespann – manchmal etwas eigenwillig, aber unschlagbar!

    Und weil Liebe bekanntlich keine Sprachgrenzen kennt, darf der Refrain bei uns sogar auf Griechisch erklingen. Schließlich klingt „Wir zwei schaffen das schon wieder“ auf Griechisch gleich noch ein bisschen temperamentvoller.

    Auf viele weitere Jahre, Reisen, Feste, Überraschungen, Diskussionen und gemeinsame Abenteuer – denn eines ist sicher: Was auch immer kommt, wir gehen weiter. Zusammen, mit viel Lachen und ordentlich Schwung!

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/vkS7CBUooEEWA1pY

    Liedtext

    Wir sind so manchen Weg gegangen, mal geradeaus, mal kreuz und quer, haben geträumt und angepackt, und manchmal war der Weg auch schwer. Wir haben Pläne ausgetüftelt, uns manches Mal die Köpfe heiß gemacht, doch wenn am Ende alles stimmte, haben wir zusammen gelacht. So viele Jahre, so viel erlebt, so manches, was uns noch verbindet. Und wenn der Wind uns einmal entgegenweht, dann wissen wir, dass sich ein Weg schon findet.

    Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι, μαζί μπορούμε πιο ψηλά! Με γέλιο, αγάπη και με κέφι, προχωράμε πάντα μπροστά! Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι, χρόνια μαζί, καρδιά με καρδιά! Ό,τι κι αν φέρει η ζωή μας, θα τα καταφέρουμε ξανά!

    Wir haben diskutiert und gestritten, mal laut und manchmal ziemlich lang, doch keiner hat den andern aufgegeben, weil uns viel mehr verbindet als ein Streit. Wir haben gefeiert und gelacht, auch wenn nicht alles einfach war, und aus so manchem kleinen Rückschlag wurde später eine gute Geschichte sogar. Wir haben gebaut, wir haben gewagt, wir haben uns niemals verloren. Und wenn wir heute zurückblicken, wissen wir: Wir sind dafür geboren.

    Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι, μαζί μπορούμε πιο ψηλά! Με γέλιο, αγάπη και με κέφι, προχωράμε πάντα μπροστά! Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι, χρόνια μαζί, καρδιά με καρδιά! Ό,τι κι αν φέρει η ζωή μας, θα τα καταφέρουμε ξανά!

    Und irgendwann schaut man zurück auf all die Jahre voller Leben. Auf jeden Schritt, auf jedes Glück, auf alles, was wir uns gegeben. Wir wissen längst, was wirklich zählt: Nicht immer nur der große Plan. Es ist das „Wir“, das weitergeht – weil einer auf den andern zählen kann.

    Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι, μαζί μπορούμε πιο ψηλά! Με γέλιο, αγάπη και με κέφι, προχωράμε πάντα μπροστά! Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι, χρόνια μαζί, καρδιά με καρδιά! Ό,τι κι αν φέρει η ζωή μας, θα τα καταφέρουμε ξανά! Μαζί, μαζί, για πάντα μαζί! Με γέλιο, με χαρά, με δύναμη στη ζωή! Είμαστε ένα υπέροχο ταίρι! Ναι — ένα υπέροχο ταίρι!

  • Σ‘ ένα μικρό τραπέζι

    Σ‘ ένα μικρό τραπέζι

    Στην Ελβετία, για να σε καλέσουν για καφέ, χρειάζεσαι ραντεβού, ημερολόγιο και λίγη τύχη. Το κανονίζεις τρεις εβδομάδες νωρίτερα: Σάββατο, 15:00–16:30. Ακριβώς. Μετά ένα ευγενικό «Adieu» και ο καθένας στο σπίτι του.

    Και μετά ήρθα στην Ελλάδα.

    Εδώ βγαίνεις να πάρεις ψωμί και γυρίζεις τρεις ώρες αργότερα, χορτάτη, με μισό κιλό ντομάτες από τον κήπο της κυρα-Λένης, ένα μπουκάλι σπιτικό κρασί και τη συνταγή για τα γεμιστά που «δεν τη δίνει σε κανέναν». Περνάς απλώς έξω από μια αυλή και ακούς: «Έλα, κάτσε! Θα φας κάτι!» Δεν είναι ερώτηση. Είναι διαταγή. Κι αν πεις «Όχι, ευχαριστώ, έχω ήδη φάει», σου βάζουν διπλή μερίδα, γιατί προφανώς ντρέπεσαι να πεις ότι πεινάς.

    Εδώ κανείς δεν ρωτάει «Πότε έχεις χρόνο;». Εδώ ο χρόνος είναι με το μέρος της παρέας. Η καρέκλα τραβιέται, το τραπέζι μεγαλώνει ως διά μαγείας κι από το πουθενά εμφανίζονται ελιές, τυρί, ψωμί και ένα πιάτο κεφτεδάκια που «περίσσεψαν» (και φτάνουν για δέκα άτομα). Η δουλειά; Ας περιμένει. Θα είναι εκεί και αύριο. Η παρέα, όμως, είναι εδώ και τώρα.

    Αυτό το τραγούδι γράφτηκε για όλα εκείνα τα μικρά τραπέζια που χωράνε μια ολόκληρη ζωή. Για τη γειτόνισσα που σου φωνάζει «καλημέρα» από το μπαλκόνι και μαθαίνει τα νέα σου πριν τα μάθεις εσύ. Για τον ψαρά που γελάει πιο δυνατά κι από τους γλάρους. Και για τις βραδιές που λες «φεύγω σε πέντε λεπτά»… και τελικά ξημερώνει.

    Ελλάδα μου, μου έμαθες κάτι που κανένα ελβετικό ρολόι δεν θα μπορούσε ποτέ να μου μάθει: πως η καλύτερη πρόσκληση είναι εκείνη που δεν χρειάζεται ποτέ να σταλεί.

    Λοιπόν, τράβα μια καρέκλα, βάλε το τραγούδι δυνατά… κι έλα, κάτσε πλάι μου!

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/398phMSwa7bmBMFZ

    Στίχοι τραγουδιού

    Το πρωί ανοίγει η πόρτα, μοσχοβολάει ο καφές, η γειτόνισσα φωνάζει, «Καλημέρα, τι κάνεις, πες!» Στο μπαλκόνι δυο βασιλικοί, ρούχα πάνω στο σκοινί, κι η μέρα βρίσκει τον ρυθμό της με μια σκούπα στο πλακάκι.

    Έλα, κάτσε πλάι μου, να μοιραστούμε τη χαρά, ένα πιάτο, δυο κουβέντες, κι ας αργήσει η δουλειά. Έλα, κάτσε πλάι μου, μη βιάζεσαι το αύριο, η ζωή χωράει ολόκληρη σ’ ένα μικρό τραπέζι.

    Στο φούρνο παίρνω ψωμάκι, στο περίπτερο νερό, ο ψαράς γελάει δυνατά, «Πάρε κάτι φρέσκο εδώ!» Το μεσημέρι πέφτει ήσυχα, με ντομάτα και τυρί, κι ένα παιδί κυνηγάει μια μπάλα στην αυλή.

    Έλα, κάτσε πλάι μου, να μοιραστούμε τη χαρά, ένα πιάτο, δυο κουβέντες, κι ας αργήσει η δουλειά. Έλα, κάτσε πλάι μου, μη βιάζεσαι το αύριο, η ζωή χωράει ολόκληρη σ’ ένα μικρό τραπέζι.

    Το απόγευμα στο λιμάνι, παγάκι μες στο ποτήρι, οι φίλοι λένε τα νέα τους και περνάει το καλοκαίρι. Κάποιος στρώνει το τραπέζι, κάποιος φέρνει το κρασί, κι όταν ανάψουν τα φώτα, η παρέα τραγουδεί. Κι αν η μέρα ήταν μεγάλη, κι αν κουράστηκαν τα χέρια, μια αγκαλιά στην πόρτα φτάνει για να φύγουν τα βαριά.

    Έλα, κάτσε πλάι μου, να μοιραστούμε τη χαρά, με ψωμί, ελιές και γέλιο, ως να ξημερώσει ξανά. Έλα, κάτσε πλάι μου, μη βιάζεσαι το αύριο, η Ελλάδα είναι οι άνθρωποι, το σπίτι και η παρέα. Καληνύχτα στο μπαλκόνι, καλημέρα στην καρδιά, κάθε μέρα έχει τραγούδι αν τη ζήσεις απλά.

  • Stille Wünsche

    Stille Wünsche

    Manchmal wird es draußen leiser – und genau dann wird es in uns drinnen richtig bunt. Wenn der Tag sich verabschiedet, der Alltag die Füße hochlegt und die Gedanken noch ein bisschen Überstunden machen, beginnt die Fantasie ihre ganz eigene Show. Genau aus diesem Gefühl heraus ist mein Lied „Stille Wünsche entstanden.

    Ich wollte ein fröhliches, leichtes und freches Lied schreiben, das zeigt: In jedem Menschen steckt eine kreative Seite. Wirklich in jedem! Man muss kein großer Künstler, keine begnadete Sängerin und auch kein Profi mit Pinsel, Klavier oder Schreibmaschine sein. Kreativität kann vieles sein: ein Lied, ein Bild, eine Geschichte, ein Tanz im Wohnzimmer, ein verrückter Gedanke oder einfach die Fähigkeit, sich eine andere Welt auszumalen. Und ganz ehrlich: Ein bisschen Fantasie hat noch niemandem geschadet – im Gegenteil!

    Unsere Fantasie kann uns helfen, wenn das Leben gerade nicht so läuft, wie wir es gerne hätten. Wenn Wünsche unerreichbar wirken, Sorgen zu laut werden oder der Alltag ziemlich grau daherkommt, kann ein Traum plötzlich Farbe ins Spiel bringen. In unserer Vorstellung dürfen wir fliegen, tanzen, reisen, lachen und alles ausprobieren, was im echten Leben vielleicht nicht möglich ist. Dort gibt es kein „zu spät“, kein „Das geht nicht“ und schon gar kein strenges „Benimm dich!“. In der Fantasie darf man einfach mal loslassen und die eigenen Regeln schreiben.

    Kreativität hilft uns außerdem, schwierige Zeiten zu überstehen. Sie schenkt uns einen kleinen Rückzugsort, wenn die Welt zu anstrengend wird, und gibt Gefühlen Raum, die sonst vielleicht keinen Platz finden. Freude, Sehnsucht, Angst, Hoffnung oder stille Wünsche können in einem Lied plötzlich hörbar werden. Manchmal verstehen wir erst beim Schreiben, Malen oder Träumen, was wirklich in uns vorgeht. Die Fantasie ist dann wie ein innerer Übersetzer: Sie nimmt das manchmal komplizierte Gefühlschaos und macht daraus Bilder, Farben, Worte oder Melodien.

    Für mich ist Kreativität deshalb auch eine besondere Form der Kommunikation. Nicht alles lässt sich in einem normalen Gespräch erklären. Manche Gefühle sind zu groß, zu leise oder einfach ein bisschen durcheinander. Ein Lied kann dann sagen, was man selbst vielleicht nicht über die Lippen bekommt. Es kann andere Menschen berühren, ihnen Mut machen oder ihnen das Gefühl geben: „Hey, ich bin damit nicht allein.“

    „Stille Wünsche“ erzählt davon, dass Träume nicht nutzlos oder weltfremd sind. Sie können Hoffnung schenken und uns daran erinnern, was uns wichtig ist. Vielleicht wird nicht jeder Wunsch sofort Wirklichkeit – aber manchmal reicht schon der Gedanke daran, um wieder ein kleines Stück Kraft zu finden. Wer sich seine Träume bewahrt, bewahrt sich auch ein Stück Lebensfreude.

    Dieses Lied möchte deshalb nicht still in der Ecke sitzen und schüchtern mit den Füßen wippen. Es möchte lachen, tanzen, abheben und alle mitnehmen – mitten hinein in eine Welt, in der Grenzen für einen Moment verschwinden. Es ist eine Einladung, die eigene Fantasie nicht wegzusperren, sondern ihr ruhig öfter die Tür zu öffnen.

    Denn tief in uns allen steckt ein kleiner Träumer, eine wilde Erfinderin, ein neugieriger Abenteurer oder eine bunte Geschichtenerzählerin. Manchmal muss man diese Seite nur wieder hervorlocken. Vielleicht mit einem Lied. Vielleicht mit einem Traum. Vielleicht auch einfach mit einem beherzten „La la la“ – und schon ist die Fantasie unterwegs.

    Denn stille Wünsche dürfen laut träumen. Und wer träumt, hat der grauen Welt schon ein bisschen Farbe geklaut.

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/c40zIid8e1Ed4UgV

    Liedtext

    Wenn der Tag sich schlafen legt und die Nacht die Sterne trägt, macht mein Herz die Türen auf, meine Fantasie nimmt ihren Lauf. Was im Leben manchmal fehlt, wird im Traum ganz neu erzählt. Was zu weit und unerreichbar scheint, ist in meiner Fantasie vereint.

    Und ich flieg, wohin ich will, alles wird für einen Augenblick still. Meine Wünsche werden wach, und die Träume tanzen bis zum Morgen danach.

    Oh, wie schön ist Fantasie, Grenzen kennt sie für mich nie. Was im Leben nicht geschehen kann, fängt in meinen Träumen an. Stille Wünsche, wunderbar, werden plötzlich sonnenklar. Ich lass meine Seele frei und bin dort, wo ich gerne wär.

    Manchmal bin ich weit hinaus, tanz mit dem Wind ums große Haus. Mal fahr ich übers blaue Meer, und die Welt gehört mir immer mehr. Ich kann lachen, ich kann fliegen, kann die höchsten Berge besiegen. Und was mein Herz sich heimlich wünscht, wird im Traum ganz bunt gemischt.

    Denn dort gibt es kein „zu spät“, keine Angst, die vor mir steht. Was im Alltag leise bleibt, wird im Traum zum schönsten Zeitvertreib.

    Oh, wie schön ist Fantasie, Grenzen kennt sie für mich nie. Was im Leben nicht geschehen kann, fängt in meinen Träumen an. Stille Wünsche, wunderbar, werden plötzlich sonnenklar. Ich lass meine Seele frei und bin dort, wo ich gerne wär.

    Vielleicht sind Träume nur aus Licht, doch ohne sie wär vieles nicht. Denn irgendwo in jedem Traum wächst ein kleiner Hoffnungsbaum. Und wenn ich wieder aufwach, nehm ich ein Stück davon mit. Denn wer sich seine Träume bewahrt, hat ein kleines Stück vom Glück bewahrt.

    Oh, wie schön ist Fantasie, Grenzen kennt sie für mich nie. Was im Leben nicht geschehen kann, fängt in meinen Träumen an. Stille Wünsche, wunderbar, werden plötzlich sonnenklar. Ich lass meine Seele frei und bin dort, wo ich gerne wär.

    La la la, Fantasie, la la la, sie lässt mich nie. Stille Wünsche, groß und klein, dürfen heut zum Träumen sein. La la la, komm tanz mit mir, in der Fantasie sind wir frei, frei, frei – und die ganze Welt ist unser Paradies!

  • Solange mein Herz noch träumt

    Solange mein Herz noch träumt

    Ich muss etwas gestehen: Ich bin eine Wiederholungstäterin. Ich träume, und zwar regelmäßig, ausgiebig und ganz ohne Reue. Beim Kaffee, beim Putzen, an der roten Ampel und ganz besonders dann, wenn eigentlich etwas Vernünftiges zu tun wäre.

    Träumen ist nämlich mein Notausgang. Man schlüpft kurz hindurch, und schon bleiben die Rechnungen, der tropfende Wasserhahn und die Frage, was es heute zu essen gibt, auf der anderen Seite stehen. Drüben, im Traumland, gibt es keine Termine und keine Müdigkeit, und alles, was in der Wirklichkeit nicht geht, geht dort ohne Weiteres.

    Und wohin träumt sich jemand, der unter griechischer Sonne lebt, zwischen Olivenbäumen, Zikaden und 38 Grad im Schatten? Natürlich an die Nordsee! Zu Wind, Weite, grauem Himmel und Möwen, die einem frech das Fischbrötchen klauen. Meine griechischen Nachbarn halten mich deswegen für leicht verrückt. Sie haben vermutlich recht, aber ein bisschen Verrücktheit hält jung.

    Das Lied ist an einem dieser Abende entstanden, an denen man auf das eigene Leben zurückschaut und merkt: Ich habe viele Jahre lang getragen, gegeben und funktioniert, und dabei habe ich mich selbst ziemlich oft hinten angestellt. Irgendwann meldete sich dann eine kleine, freche Stimme in mir. Sie klang verdächtig nach dem Mädchen, das ich einmal war, und sie fragte: „Und wann bist eigentlich du dran?“

    Also habe ich eine Wunschliste geschrieben. Erst wurde sie lang, dann länger, dann hatte sie Reime, und plötzlich war es ein Lied. Darin steht alles, was ich noch vorhabe: reisen, wann es mir passt; mit Freundinnen beim Kaffee sitzen, bis der Wirt die Stühle hochstellt; ein Konzert, nach dem ich mit leichten Schritten heimgehe, als wäre ich wieder zwanzig (die Knie sehen das manchmal anders, aber die werden nicht gefragt).

    Am meisten Spaß hat mir die dritte Strophe gemacht: kein „Du musst“, kein „Du solltest“. Diese Zeilen habe ich so laut gesungen, dass der Nachbar durch das Fenster herüber schaute.

    „Solange mein Herz noch träumt“ ist also kein wehmütiges Lied, sondern eine Kampfansage an das „Irgendwann“. Das Leben beginnt nicht später, es beginnt genau jetzt, heute, mit Sonne im Gesicht und Wind in den Haaren. Notfalls ist es eben griechischer Wind, bis ich an der Nordsee bin.

    Und falls mich jemand fragt, ob meine Träume noch wahr werden: Ein paar davon sind gerade schon dabei.

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/KK6UofrMw04IaieY

    Liedtext

    Ich hab so viele Jahre gegeben, hab getragen, gehofft und geschafft, war für einen Menschen da, hab an mich selbst nur selten gedacht Die Zeit ist leiser geworden, und manches ging viel zu schnell, nun frag ich mich manchmal am Abend: Wie viel bleibt mir von dieser Welt?

    Denn irgendwo tief in mir drinnen ist noch das Kind erwacht, das von fernen Ländern träumt und von Tagen voller Licht und Lachen.

    Wird das noch wahr, wird das noch wahr, was ich mir so lange versprochen hab? Ein Stück vom Himmel, ein bisschen Glück, ein Leben, das ich selber in der Hand hab. Ich will noch reisen, den Norden sehen, die Nordsee, die Weite, den Wind spüren. Will neue Wege, neue Wunder und einfach meinem Herzen folgen und sie berühren. Wird das noch wahr? Ich hoffe so sehr, es wird noch wahr.

    Ich möchte wieder öfter hinausgehen, mit Freunden bei Kaffee zusammensitzen, stundenlang reden, lachen, erzählen, ohne auf die Uhr zu schauen und zu hetzen. Vielleicht ein Konzert an einem Abend, Musik, die mich mitten ins Herz trifft, und heimwärts gehen mit leichten Schritten, weil man für ein paar Stunden wieder jung ist.

    Ich hab gelernt, dass das Leben nicht irgendwann später beginnt. Vielleicht ist gerade jetzt die Zeit, in der mein eigenes Leben beginnt.

    Wird das noch wahr, wird das noch wahr, was ich mir so lange versprochen hab? Ein Stück vom Himmel, ein bisschen Glück, ein Leben, das ich selber in der Hand hab. Ich will noch reisen, den Norden sehen, die Nordsee, die Weite, den Wind spüren. Will neue Wege, neue Wunder und einfach meinem Herzen folgen und sie berühren. Wird das noch wahr? Ich hoffe so sehr, es wird noch wahr.

    Ich weiß nicht, wie viele Morgen mir noch geschenkt werden vom Leben. Ich weiß nicht, wie lange mein Körper mir noch die Freiheit wird geben. Doch solange meine Füße mich tragen, solange mein Herz noch träumt, will ich nicht mehr auf morgen warten, wenn heute die Sonne scheint.

    Ich möchte tun, wonach mir gerade ist, mal bleiben, mal einfach losfahren. Kein „Du musst“, kein „Du solltest“, kein Leben nach fremden Plänen. Ich will die Tage nicht zählen, ich will sie noch einmal erleben, will nehmen, was mir das Leben schenkt, und meinem eigenen Gefühl vertrauen.

    Wird das noch wahr, wird das noch wahr? Ich glaube, mein Traum ist noch nicht vorbei. Vielleicht wartet dort oben im Norden noch ein Morgen ganz allein für mich. Mit Wind in den Haaren und Weite vor Augen, mit Sonne auf meinem Gesicht. Ich hab so lange für andere gelebt – jetzt vergess ich mich selber nicht.

    Wird das noch wahr, wird das noch wahr? Vielleicht ist die Antwort ganz nah. Solange ich träume, solange ich fühle, solange mein Herz noch „Ja“ sagen kann, werd ich noch reisen, noch lachen, noch leben, noch einmal ganz frei sein – so wie ich mag. Und wenn mich jemand fragt, was ich mir wünsche, dann sag ich nur: Ich will noch leben. Ich will noch sehen. Ich will noch lieben. Und ich will noch gehen. Wird das noch wahr? Ja – vielleicht wird es jetzt erst wahr.

  • Μια σπίθα άναψε

    Μια σπίθα άναψε

    Για να πω την αλήθεια, αυτό το τραγούδι στην αρχή δεν ήθελε με τίποτα να έρθει. Καθόμουν στο τραπέζι, με το λάπτοπ μπροστά μου και δίπλα έναν καφέ που είχε κρυώσει προ πολλού, ενώ στο κεφάλι μου επικρατούσε σιγή ασυρμάτου. Απόλυτη σιγή ασυρμάτου. Ούτε μία ρίμα, ούτε μία μελωδία, ούτε καν ένα φτωχό «λαλαλά». Σκεφτόμουν, πληκτρολογούσα, ξανασκεφτόμουν και αγριοκοίταζα το λάπτοπ. Το λάπτοπ, όμως, παρέμενε ατάραχο.

    Και τότε, την ώρα που μαγείρευα (πού αλλού;), έκανε ξαφνικά τσακ! Μια σκέψη έσκασε σαν κεραυνός. Ούτε ο ίδιος ο Δίας δεν θα πετύχαινε πιο εύστοχα τον στόχο του. Στεκόμουν εκεί με την κουτάλα στο ένα χέρι και ένα πιάτο στο άλλο, σκεπτόμενη: «Αυτό είναι! Άναψε σπίθα!»

    Γιατί, δεν είναι τρελό; Όλοι ξέρουμε εκείνες τις στιγμές που κάτι σκάει σαν κεραυνός εν αιθρία. Κοιτάζεις κάποιον και ξαφνικά νιώθεις ένα μυρμήγκιασμα από την κορυφή του κεφαλιού μέχρι το μικρό δαχτυλάκι του ποδιού. Amore, χωρίς προειδοποίηση και χωρίς οδηγίες χρήσης. Ή κάθεσαι μέρες ολόκληρες πάνω από ένα πρόβλημα, το γυρίζεις από δω κι από κει, δεν βγάζεις άκρη, και ξαφνικά ανάβει μια λάμπα στο κεφάλι σου. «Α, έτσι!» λες τότε και σου έρχεται να χτυπήσεις το μέτωπό σου, γιατί τελικά ήταν τόσο απλό.

    Άλλοτε είναι ένας άνθρωπος, άλλοτε μια ιδέα κι άλλοτε μια μικρούλα σκέψη που σε ηλεκτρίζει τόσο, ώστε να σου σηκώνονται οι τρίχες. Ένα είναι σίγουρο: μόλις πεταχτεί η σπίθα, τίποτα δεν σε σταματά. Τότε χορεύεις, γελάς, τραγουδάς και ο κόσμος ξαφνικά φωτίζεται λίγο περισσότερο, σαν να ανέβηκε η τάση!

    Ακριβώς αυτό το συναίσθημα ήθελα να αιχμαλωτίσω: ζωντανό, χαρούμενο, με παλαμάκια και ένα ρεφρέν που το τραγουδάς δυνατά το αργότερο από τη δεύτερη φορά, είτε το θέλεις είτε όχι. Λοιπόν, δυναμώστε την ένταση, βγάλτε τα παπούτσια, λικνίστε τους γοφούς σας και προσοχή: υψηλή τάση!

    Κι αν, την ώρα που ακούτε, σας έρθει ξαφνικά μια φοβερή ιδέα, ερωτευτείτε κεραυνοβόλα ή επιτέλους καταλάβετε τη φορολογική σας δήλωση, τότε ξέρετε τι φταίει:

    Άναψε σπίθα! ⚡

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/h8Sz6BXr1yHYBbmk

    Στίχοι τραγουδιού

    Σε είδα και με είδες κι εσύ, και κάτι άλλαξε σε μια στιγμή. Δεν είπαμε πολλά, δεν χρειάστηκε, ένα χαμόγελο μόνο μας έφτασε. Ήταν σαν να σε ήξερα καιρό, σαν να σε περίμενα χωρίς να το ξέρω. Κι εκεί που όλα ήταν συνηθισμένα, ξαφνικά τα είδα όλα αλλιώς.

    Δεν ξέρω πώς, δεν ξέρω γιατί, μα το κατάλαβα από την πρώτη στιγμή. Μερικές φορές έρχεται σιγά, σαν ένα φως μες στη νυχτιά. Κι άλλες φορές σαν κεραυνός, σου λέει «εδώ είναι ο προορισμός».

    Μια σπίθα άναψε, μια σπίθα άναψε, κι έγινε ο κόσμος ξαφνικά γιορτή! Μια σπίθα άναψε, μέσα μας άναψε, κι όλα μπορούν να γίνουν απ’ την αρχή! Μια ματιά, μια ιδέα, μια στιγμή μονάχα φτάνει. Όταν η σπίθα περνάει, ό,τι ήταν δύσκολο — φτάνει! Μια σπίθα! Μια σπίθα! Άναψε!

    Πόσες φορές έψαχνα τη λύση, γύρω-γύρω, μα δεν την έβρισκα. Και ξαφνικά, σαν να άνοιξε ένα φως, είπα «Αυτό ήταν!» και όλα ξεκαθάρισαν. Μια σκέψη μόνο ήταν αρκετή, κι αυτό που δεν καταλάβαινα έγινε απλό. Σαν ένα κομμάτι που βρήκε τη θέση του, σαν να περίμενε εκεί από παλιά. Και τότε λες «Τώρα το βλέπω!» κι όλα κουμπώνουν στη στιγμή. Μερικές φορές η απάντηση έρχεται όταν σταματάς να την κυνηγάς. Μερικές φορές έρχεται σιγά, σαν ένα φως μες στη νυχτιά. Κι άλλες φορές σαν κεραυνός, σου αλλάζει όλο τον κόσμο μονομιάς!

    Μια σπίθα άναψε, μια σπίθα άναψε, κι έγινε ο κόσμος ξαφνικά γιορτή! Μια σπίθα άναψε, μέσα μας άναψε, κι όλα μπορούν να γίνουν απ’ την αρχή! Μια ματιά, μια ιδέα, μια στιγμή μονάχα φτάνει. Όταν η σπίθα περνάει, ό,τι ήταν δύσκολο — φτάνει!

    Ίσως να είναι τύχη, ίσως να ’ναι η σωστή στιγμή. Ίσως μια μικρή σύμπτωση που αλλάζει μια ολόκληρη ζωή. Μα όταν κάτι μέσα σου ανάψει, δεν μπορείς να το αγνοήσεις. Γιατί ξαφνικά βλέπεις μπροστά σου όλα όσα πριν δεν μπορούσες να δεις. Ω-ω-ω! Το νιώθεις κι εσύ; Ω-ω-ω! Κάτι αλλάζει στη στιγμή! Ω-ω-ω! Μια σπίθα αρκεί!

    Κλικ! Και ξαφνικά το βλέπεις! Κλικ! Και ξαφνικά το νιώθεις! Κλικ! Και όλα γίνονται απλά! Μια σπίθα μόνο — και αλλάζουν όλα ξαφνικά!

    Μια σπίθα άναψε, μια σπίθα άναψε, κι έγινε ο κόσμος ξαφνικά γιορτή! Μια σπίθα άναψε, μέσα μας άναψε, κι όλα μπορούν να γίνουν απ’ την αρχή! Μια ματιά, μια ιδέα, ένα «ναι» αντί για «ίσως». Όταν η σπίθα μας αγγίξει, ξέρεις πως δεν είναι τυχαίο! Μια σπίθα άναψε! Μια σπίθα άναψε! Μια σπίθα άναψε! Και ξαφνικά… όλα έχουν φως! Ω-ω-ω! Μια σπίθα άναψε! Μια σπίθα άναψε… και ήταν αρκετή.

  • Es hat gefunkt

    Es hat gefunkt

    Ehrlich gesagt: Dieses Lied wollte zuerst gar nicht kommen. Ich sass am Tisch, vor mir mein Laptop, daneben ein Kaffee, der längst kalt war, und im Kopf herrschte Funkstille. Totale Funkstille. Kein Reim, keine Melodie, nicht einmal ein mickriges „Lalala“. Ich habe gegrübelt, getippt, wieder gegrübelt und dem Laptop böse Blicke zugeworfen. Der Laptop blieb unbeeindruckt.

    Und dann, mitten im Kochen (wo auch sonst?), machte es plötzlich zack! Ein Gedanke schlug ein wie ein Blitz. Zeus persönlich hätte nicht präziser zielen können. Mit Kochlöffel und einem Teller in der Hand stand ich da und dachte: „Genau DAS ist es! Es hat gefunkt!“

    Denn ist das nicht verrückt? Wir kennen alle diese Momente, in denen es aus heiterem Himmel kracht. Man sieht jemanden an, und auf einmal kribbelt es vom Scheitel bis zur kleinen Zehe. Amore, ganz ohne Vorwarnung und ohne Gebrauchsanweisung. Oder man brütet tagelang über einer Aufgabe, dreht sie hin und her, versteht nur Bahnhof, und plötzlich geht im Kopf das Licht an. „Ach so!“, sagt man dann und möchte sich am liebsten selbst an die Stirn klatschen, weil es doch so einfach war.

    Manchmal ist es ein Mensch, manchmal eine Idee, manchmal nur ein winziger Gedanke, der einen elektrisiert, bis einem die Haare zu Berge stehen. Eines ist sicher: Wenn der Funke überspringt, gibt es kein Halten mehr. Dann wird getanzt, gelacht, gesungen und die Welt ist auf einmal ein paar Watt heller.

    Genau dieses Gefühl wollte ich einfangen: knackig, fröhlich, mit Händeklatschen und einem Refrain, den man spätestens beim zweiten Mal lauthals mitsingt, ob man will oder nicht. Also: Lautstärke hoch, Schuhe aus, Hüften locker und Vorsicht, Hochspannung!

    Und falls Sie beim Zuhören plötzlich eine geniale Idee haben, sich spontan verlieben oder endlich die Steuererklärung verstehen, dann wissen Sie ja, woran es liegt:

    Es hat gefunkt! ⚡

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/lQC0LRvtJzd0ztZ2

    Liedtext

    Ich sah dich an, du sahst mich an, und plötzlich fing die Welt zu tanzen an. Kein großer Plan, kein Wort zurechtgelegt, nur dieser Blick, der etwas in mir bewegt. Ein kleines Lächeln, ein kurzer Moment, und irgendwas sagt: „Du weißt, was ich mein.“ Man kann es nicht erklären, doch man erkennt: Da ist ein Funke – und der will nicht klein sein. Manchmal kommt er leise, manchmal wie ein Knall, manchmal reicht ein Augenblick und plötzlich weiß man alles.

    Es hat gefunkt, es hat gefunkt, mitten ins Herz, mitten hinein. Ein kleiner Funke, und die Welt kann plötzlich heller sein. Es hat gefunkt, es hat gefunkt, zwischen zwei Menschen, im Kopf, im Bauch. Ein Funke macht aus „Vielleicht“ ein „Ja“ – und manchmal braucht es genau das auch.

    Ich saß schon viel zu lange vor dem Problem, hab jeden Weg probiert, doch keiner ging. Und dann – ganz plötzlich – konnte ich es sehen: Die Lösung war die ganze Zeit schon drin. Ein Gedanke sprang wie ein Licht durch den Raum, auf einmal war das Rätsel nicht mehr schwer. Ich sagte: „Ach so!“ und konnte es kaum glauben – wie konnte das denn vorher unsichtbar sein? Manchmal kommt er leise, manchmal wie ein Knall, manchmal reicht ein einziger Gedanke und plötzlich weiß man alles.

    Es hat gefunkt, es hat gefunkt, mitten ins Herz, mitten hinein. Ein kleiner Funke, und die Welt kann plötzlich heller sein. Es hat gefunkt, es hat gefunkt, zwischen zwei Menschen, im Kopf, im Bauch. Ein Funke macht aus „Vielleicht“ ein „Ja“ – und manchmal braucht es genau das auch.

    Vielleicht ist es Zufall, vielleicht ist es Glück, vielleicht nur der richtige Moment. Doch wenn etwas aufleuchtet, gibt’s manchmal kein Zurück – weil man plötzlich seinen Weg erkennt. Ein Funke kann ein Feuer sein, ein Lächeln, das dich mitnimmt. Eine Idee, die Flügel bekommt, weil irgendwas in dir stimmt. Oh-oh-oh – hast du’s auch gespürt? Oh-oh-oh – wie das Leben sich rührt? Oh-oh-oh – ein Augenblick genügt! Wenn’s plötzlich klickt, wenn’s plötzlich blitzt, wenn’s plötzlich funkt und alles fliegt!

    Es hat gefunkt, es hat gefunkt, mitten ins Herz, mitten hinein. Ein kleiner Funke, und die Welt kann plötzlich heller sein. Es hat gefunkt, es hat gefunkt, und plötzlich passt alles zusammen. Aus einem Blick, aus einem Gedanken kann etwas Neues entflammen. Es hat gefunkt, es hat gefunkt, und keiner weiß genau, warum. Doch wenn der Funke überspringt, dann dreht sich alles einmal um. Es hat gefunkt – und plötzlich ist da Licht. Es hat gefunkt – mehr braucht es manchmal nicht. Es hat gefunkt!

  • Alles geht digital

    Alles geht digital

    Als Oma bin ich mittendrin im digitalen Abenteuer – und ich muss sagen: Ich finde es großartig! Ich bestelle online, schreibe Nachrichten, suche Rezepte, entdecke neue Ideen und lasse mir sogar von der künstlichen Intelligenz helfen. Früher hätte ich dafür mehrere Bücher gewälzt oder jemanden anrufen müssen – heute genügt ein Klick. Na ja … meistens jedenfalls. Manchmal genügt auch ein Klick, ein falscher Klick und noch ein ganz mutiger Klick auf „Zurück“!

    Natürlich komme auch ich hin und wieder an meine Grenzen. Dann fragt mich das Handy Dinge, die ich weder bestellt noch verstanden habe, der Computer verlangt ein Passwort, das ich garantiert gerade nicht parat habe, und irgendwo blinkt ein Fenster, das sich partout nicht wieder schließen lassen will. Aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Ich drücke mich tapfer durch – notfalls mit Brille, Lupe und einem kräftigen „Jetzt mach schon!“.

    Wenn ich mich mit Bekannten und Freunden in meinem Alter unterhalte, höre ich oft: „Das brauche ich nicht!“ oder „Früher ging es doch auch ohne Computer!“ Ja, natürlich ging es früher ohne Internet, Apps und Chatgruppen. Aber früher gab es auch keine Mikrowelle – und wer möchte heute noch freiwillig die Suppe im Kochtopf warm machen?

    Mit diesem fröhlichen Lied wollte ich deshalb ein bisschen frech den digitalen Alltag auf die Schippe nehmen. Die Jungen tippen schneller als der Blitz, die künstliche Intelligenz weiß angeblich alles – und wir Älteren zeigen ihnen dafür, dass Lebenserfahrung nicht per Update kommt. Jeder darf mal ratlos vor dem Bildschirm sitzen. Wichtig ist nur, dass man nicht gleich den Stecker zieht und sagt: „Das ist nichts für mich!“

    Denn digitale Technik kann vieles leichter, schneller und manchmal sogar lustiger machen. Sie hilft uns, neugierig zu bleiben, Neues zu lernen und mit anderen in Verbindung zu bleiben. Aber bei aller Begeisterung darf eines nicht verloren gehen: ein echtes Gespräch, ein herzhaftes Lachen, ein Besuch und eine liebevolle Umarmung. Dafür gibt es nämlich noch keine App – und hoffentlich bleibt das auch so.

    Also: Keine Angst vor dem digitalen Dschungel! Einfach ausprobieren, ein bisschen fluchen, herzlich lachen und weitermachen. Und wenn gar nichts mehr geht, gibt es immer noch die wichtigste technische Lösung der Welt: jemanden anrufen, der sich auskennt – am besten die Enkel!

    Denn: Alles geht digital – aber ein bisschen Mensch muss bleiben!

    🎧 Zum Reinhören: https://suno.com/s/CJdKwFUqocCHA0N1

    Liedtext

    Früher ging man einfach rein, heute muss es online sein. „Drücken Sie die Eins, die Zwei“, und am Ende bist du frei – frei von jedem Gegenüber, alles geht jetzt viel schneller. Der Computer kennt dich schon, bevor du weißt, was du willst davon.

    Und die Jungen lachen: „Easy!“ Tippen schneller als der Blitz. Doch Oma steht vor ihrem Bildschirm und versteht den nächsten Schritt nicht.

    Digital, digital, alles geht so wunderbar! Digital, digital, doch wo sind wir selber da? Ein Klick ersetzt ein Gespräch, ein Chat ersetzt einen Besuch. Eine KI ersetzt einen Rat, weil heut alles schneller geht. Digital, digital, alles haben wir sofort. Digital, digital, doch Nähe findet keinen Ort. Wir haben alles – jederzeit, nur füreinander immer weniger Zeit.

    Früher wusste man noch, wen man anruft, wenn etwas kaputtging. Heute fragt man eine KI, und sie weiß vielleicht sogar, warum. Briefe werden E-Mails, Gespräche werden Chats, und statt „Wie geht’s dir?“ kommt ein Daumen hoch als Antwort jetzt.

    Die Kinder lernen es im Schlaf, jeder Bildschirm wird zum Lehrer. Doch wer zeigt ihnen, wie man wartet, wie man zuhört, wie man Nähe macht?

    Digital, digital, alles geht so wunderbar! Digital, digital, doch wo sind wir selber da? Ein Klick ersetzt ein Gespräch, ein Chat ersetzt einen Besuch. Eine KI ersetzt einen Rat, weil heut alles schneller geht. Digital, digital, alles haben wir sofort. Digital, digital, doch Nähe findet keinen Ort. Wir haben alles – jederzeit, nur füreinander immer weniger Zeit.

    Vielleicht brauchen wir beides, den alten Weg und den neuen. Ein bisschen künstliche Intelligenz, doch Menschen, die sich wirklich freuen. Denn Wissen kann man speichern, Gesichter kann man scannen – aber ein echtes Lachen kann kein Algorithmus planen.

    Alles geht digital, digital, ja, die Zukunft ist schon da. Ein Klick hier und ein Klick da, und wir fliegen wunderbar. Doch lass uns manchmal stehen bleiben, uns ansehen und miteinander reden. Denn bei all dem Fortschritt sollten wir Menschen Menschen bleiben.

    Digital, digital – doch bitte nicht ganz egal. Digital, digital – ein bisschen Mensch muss bleiben.